Zwei modulare Systeme, gespielt von Christian Munk und Aldo Tolino, ziehen feine Linien aus Strom und Atem durch die Dunkelheit. Kabel werden zu Adern, Regler zu Gesten, Ambient Noise liegt dicht und schimmernd im Raum, durchzogen von Melodien wie flüchtigen Erinnerungen. Elena Romenkova erweitert dies mit Visuals aus Fragmenten, Glitches und zarten Lichtbrüchen: Formen entstehen, kippen, vergehen; Neon wird zu Pastell, jeder Wechsel öffnet einen neuen imaginierten Raum. Happy Palace erscheint hier als sanfte Euphorie mit Widerstand – eine Feier der Zwischentöne zwischen Trost und Unruhe, zwischen Verschwinden und Bleiben. Der letzte Ton bleibt als warmer Nachhall in der Luft und begleitet das Publikum hinaus.


