aesthetics of overstimulation ist eine interaktive Rauminstallation, welche soziale Medien als ästhetisches wie auch überforderndes Phänomen erfahrbar macht. In einem engen, auf eine Person ausgelegten Raum treffen Besucher*innen auf drei Bildschirme, auf denen sich flüchtige Social-Media-Fragmente, Farben, Glitches und Bildstörungen zu einem Strom von visuellen Reizen verdichten. Begleitet wird sie von einem sich verdichtenden Soundscape, das und Reize intensiviert. Die Installation lässt sich per Smartphone steuern. Reizüberflutung erscheint hier zugleich als Belastung und als ästhetischer Zustand – unangenehm, faszinierend und kaum auszuhalten.

