aesthetics of overstimulation
Vanessa Riedmüller
„aesthetics of overstimulation“ ist eine interaktive Rauminstallation, welche soziale Medien als ästhetisches wie auch überforderndes Phänomen erfahrbar macht. In einem engen, auf eine Person ausgelegten Raum treffen Besucher*innen auf eine immersive Projektion, auf der sich flüchtige Social-Media-Fragmente, grelle Farben, Glitches und abstrakte Bildstörungen zu einem permanenten Strom von visuellen Reizen verdichten. Begleitet wird sie von einem sich stetig verdichtenden Soundscape, das visuelle und akustische Reize intensiviert. Reizüberflutung erscheint hier zugleich als Belastung und als ästhetischer Zustand – unangenehm, faszinierend und kaum auszuhalten.