Domus Ludorum (House of Games) ist eine künstlerische Spielinstallation, die den „Happy Palace“ als Ort ritualisierten Informationsaustauschs versteht. Gezeigt werden experimentelle Wissensspiele, die von Studierenden des Creative Computing entwickelt und durch die Magie von Vector Embeddings zu einem gemeinsamen Master Game verbunden werden. Besucher:innen können an unterschiedlichen spielerischen Formaten teilnehmen – lokal wie online –, kooperieren, konkurrieren und dabei Daten generieren, die auf ein gemeinsames Vorhaben hin zusammengeführt werden: die Vermessung des Latent Space. Ausgehend von Johan Huizingas Konzept des Homo Ludens begreift das Projekt das Spiel als eine zentrale kulturelle Praxis, in der Gesellschaften Ordnung, Symbolik, Wettstreit, Lernen und Sinn hervorbringen.
